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Klimafasten: Gestalten wir gemeinsam die Energiewende (6/7)

Das Thema Energie beschäftigt uns in letzter Zeit auf vielfältige Weise. Das möchten wir zum Anlass nehmen und in unserer Serie zum Klimafasten heute über Energie zu schreiben. Ihr fragt euch warum? Zum einen wurde das Erneuerbaren Ausbau Gesetz (EAG) im Ministerrat beschlossen. Das EAG steckt die Rahmenbedingungen für den Ausbau des Ökostroms für die nächste Dekade ab. Wir sind gespannt, ob es auch für eine Zweidrittelmehrheit im Parlament reichen wird.

Zum anderen fand am Samstag, dem 27. März die jährliche Earth Hour statt. Hier gingen um 20:30 in vielen Haushalten für eine Stunde die Lichter aus, um weltweit ein Zeichen für Klima- und Artenschutz zu setzen. Schon beeindruckend, wenn die Lichter in Schönbrunn und im Rathaus in der Dunkelheit plötzlich erlöschen und imposante Gebäude als Schatten in der Dunkelheit verharren.

Und nun, Fragen über Fragen: Energie beziehen über zentrale Stromanbieter? Undurchsichtige Stromquellen? Jahresabrechnungen, die nur nach genauer und zeitintensiver Recherche verstanden werden? Woher, verdammt, WOHER kommt mein Strom und was ist die nachhaltigste Energiequelle für meinen Haushalt? Und, ähm was ist eine Energiekennzahl und was bringt’s mir, wenn ich sie kenne?

Hallo Klima! Energietipps

Wie der Strom für meinen Haushalt hergestellt wird, spielt eine zentrale Rolle für meinen ökologischen Fußabdruck. Als ersten Schritt empfehlen wir also den Wechsel zu einem Ökostromanbieter. Unser Hallo Klima! Tipp: eine gute Möglichkeit zur Recherche bietet der Stromanbieter Check von WWF und Global 2000. Oder schaut euch mal um welche Energiegenossenschaften es in eurer Nähe gibt. Bei Energiegenossenschaften gibt’s Strom direkt vom Nachbarn. Die Energiekennzahl gibt hier übrigens den Energieverbrauch für Heizung, Warmwasser und/oder Strom pro m2 an.

Der zweite Hallo Klima! Tipp: schaut euch mal genau eure Stromabrechnungen an und klärt ab, wie viele Kilowatt ihr tatsächlich verbraucht. Vielleicht könnt ihr daraus ja ableiten, welche Einsparungsmöglichkeiten ihr habt. Die allergrößten Energieverbraucher im Haushalt sind Geräte, die dauernd oder

regelmäßig in Verwendung sind, also z.B. Kühlschrank, Waschmaschine, Herd, Geschirrspüler etc. Hallo-Klima! Tipps fürs Energiesparen sind: kein Stand-By Modus mehr. Was nicht verwendet wird, wird ganz ausgeschaltet. Oder den Kühlschrank um 1-2°C wärmer einstellen, den Öko-Modus Waschmaschine und Geschirrspüler nutzen… Und wer findet Ladekabeln ohne Empfänger, die dauerhaft angesteckt sind? Ich geb’s zu, soeben eines entfernt. Ein Umstieg auf moderne LED Lampen ist langfristig natürlich auch sinnvoll.

Es braucht aktive Energiebürger*innen und es braucht definitiv eine Energiewende. Fange jetzt damit an!

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